19. Dezember

 
   
Eiskristalle
Wussten Sie, dass es ohne Staub und Dreck gar keine Eiskristalle in unseren Wintern geben würde?

Die Bildung von Eis wird nämlich durch Kristallisationskeime erleichtert, also Verunreinigungen, Staubpartikel und ähnliches, an denen sich die kristallisierenden Wassermoleküle anlagern können. Fehlen diese, ist das Wasser also sehr rein und sind die Mengen klein, so kann es bis zu -23 °C abgekühlt werden, ohne fest zu werden.

Natürliches Eis kristallisiert im hexagonalen Kristallsystem, das heißt, dass sich jeweils sechs Wassermoleküle über Wasserstoffbrücken zu einem Ring zusammenschließen. Unter -22 °C bilden sich jedoch noch andere, zum Beispiel kubische Eisformen aus.

Wussten Sie das Eis auch farbig sein kann?Eis am Südpol

Eis ändert seine Farbe mit dem Luftgehalt und kann so auch in unterschiedliche Gruppen eingeteilt werden. Eis, das viel Luft enthält, ist weiß, solches, das wenig Luft enthält, ist durchsichtig und blau oder grün.


Wussten Sie, dass natürliches Eis über weite Wege transportiert wurde?

Schon die Römer nutzten Gletschereis zur Kühlung von Speisen und zur Herstellung von Erfrischungsgetränken. Diese Nutzung war allerdings den Reichen vorbehalten.

Im 19. Jahrhundert begann in Nordamerika die kommerzielle Nutzung von Wintereis, zunächst als Luxusgut für Menschen in tropischen Ländern, später auch als Massengut für den Hausbedarf. Der Eismann brachte Eisblöcke, mittels derer verderbliche Nahrungsmittel, typischerweise in einem Eisschrank, länger frisch gehalten werden konnten. Mit der Elektrifizierung und Einführung des Kühlschranks fand dieses Gewerbe sein Ende. Heute wird fast das gesamte vom Menschen zu Speisezwecken genutzte Eis von Kältemaschinen oder in Kühlschränken hergestellt.

Wussten Sie, dass man aus Eis auch Kunstobjekte und sogar Hottels bauen kann?

Eisskulptur Bei einer Eisskulptur handelt es sich um eine Skulptur aus Eis und Schnee. Eisskulpturen werden von Künstlern aus Eisblöcken mit Hilfe von Sägen, Hämmern und Feilen geschlagen und geschnitzt oder durch warmes Wasser teilweise geschmolzen. Auch das Anbringen von weiteren Eisstücken und deren "festfrieren" ist möglich.

Wen Sie die glitzernden und beleuchteten Figuren einmal mit eigenen Augen sehen möchten, sollten Sie vom 08. Dezember 2006 bis 28. Januar 2007 nach Lübeck fahren, denn dort findet das 4. Eisskulpturenfestival statt. Mehr Infos unter:
Ice World in der "Weihnachtsstadt des Nordens".

EisraumDoch nicht nur Skulpturen, sondern auch Eishotels werden aus dem vergänglichen Material erschaffen.

Das Eishotel in Kiruna in Schweden ist bekannt als eines der ersten dieser Art. Seit seinem Bau im Jahr 1989 wurde es in diversen TV-Shows, Zeitschriften und Zeitungen weltweit gezeigt.

Das Hotel besteht, bis auf die Betten, vollständig aus Eisblöcken, selbst die Gläser der Bar im Hotel sind aus Eis gefertigt. Das Eis besteht aus Wasser des Torneflusses. Mehr als 60 Räume und Suiten bietet das Hotel. Das Hotel existiert jährlich nur zwischen November und Mai.
Und wenn Sie schon einmal schmecken wollen, wie kalt Eis sein kann, dann probieren Sie doch das folgende Rezept aus.
Punsch am Stil
400 ml roten Wein oder Traubensaft
200 ml Orangensaft
100 g braunem Zucker
1 Pk Vanillezucker
etwas Anispulver
etwas Nelkenpulver
etwas Kardamompulver
etwas Zimtpulver
die abgeriebene Schale einer Zitrone


Zimtstangen

mit
und
sowie






aufkochen. In Eisförmchen (Stieleisformen) gießen und etwas anfrieren lassen. Dann
als Stiele einsetzen und durchfrieren lassen.

   


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