17. Dezember

 
   
Trotz 3. Advent:
die Wahrheit über die Geburt Jesu

Wenn Sie Weihnachten genau so feiern möchten, wie bisher, sollten Sie vielleicht nicht weiterlesen, denn gleich erfahren Sie Dinge, die gar nicht so recht zum christlichen Weihnachten der Kirchen passen sollen.

BethlehemWarum wir Weihnachten feiern, weiß sicher jeder: Der Sohn Gottes, Jesus, wird in einem Stall in Bethlehem geboren und dieser Freudentag soll gefeiert werden.

Doch so einfach ist die Erklärung nicht, denn laut vielen Geschichtswissenschaftlern wurde ein Mann namens Jesus entweder in Bethlehem oder in Nazareth geboren - Genaues ist nicht bekannt.
Auch liegt das Geburtsjahr und der Geburtstag mit Sicherheit NICHT am 24./25. Dezember im Jahre 0 bzw. 1 unserer modernen Zeitrechnung.


Der Tag der Geburt Jesu ist unbekannt, weswegen Christen unterschiedlicher Richtungen, den Tag der Geburt auf verschiedene Tage festlegten: z. B. feiern die Griechen und einige Orthodoxen die Geburt Jesu am 6. Januar, die Armenier am 18./19. Januar. Andere orthodoxe Christen bevorzugen den 25. Dezember.

All diese Tage sind jedoch falsch, denn Jesus wurde mit ziemlicher Sicherheit zwischen März und November geboren. Trotzdem wurde der Geburtstag Jesu in der Zeit von Ende Dezember bis Anfang Januar von den offiziellen christlichen Kirchen beibehalten, da in dieser Zeit schon seit Jahrtausenden heidnische Sonnenwendfeiern mit Kerzen, grünen Zweigen und der Verkündung, dass der Gott des Lichtes neu geboren sei, gefeiert wurden. Statt einer Ausrottung heidnischer Bräuche, konnten diese nun einfach zu christlichen Feiern umgemünzt werden.


Auch das Jahr der Geburt ist falsch! Denn Jesus wurde vermutlich geboren, als der römische Stadthalter Quirinus die erste Volkszählung durchführen ließ. Und dies war im Jahr 7 oder 11 vor Christi Geburt. Aber auch das ist nicht sicher. Das Einzige, was man weiß, ist, dass das Geburtsjahr in die Regentschaft des römischen Kaisers Augustus Oktavian fällt ( 27 vor Chr. bis 14 nach Chr.).



Und wie war das mit dem Stern von Bethlehem? In Gemälden sieht man oft eine Art Komet mit Schweif über der Geburtsstätte Jesu stehen. Doch kann der Stern auch lediglich als Sinnbild gedeutet werden, als Erfüllung der alttestamentlichen Verheißung: "Es wird ein Stern aus Jakob aufgehen und ein Zepter aus Israel aufkommen" (4. Mose 2,10, vergleiche mit Matthäus 2, 10).

Der Astronom Johannes Kepler (1571-1630) behauptete, dass der Weihnachtsstern zwar zu sehen gewesen sei, aber kein Komet gewesen wäre, sondern eine besondere, sehr seltene Verbindung von Jupiter und Saturn.

Er beobachtete eine entsprechende Verbindung im Jahre 1604 und 1605, die er als "Stern von Betlehem" beschrieb. Diese Verbindung sei auch im Jahre sieben vor Christus aufgetreten, wobei die beiden Planeten am 29. Mai, am 3. Oktober und am 5. Dezember direkt nebeneinander im Sternzeichen der Fische gestanden haben sollen.

Da Saturn als Planet der Juden galt, Jupiter aber als Herrscher- und Glücksplanet, wurde die Verbindung als Zeichen gedeutet, dass in Judäa ein neuer Herrscher auftritt.

Trotz all dieser Widersprüche und Ungenauigkeiten, bleibt aber natürlich der Gedanke, der hinter allem steht: die Geburt eines Mannes, der Hoffnung für die Menschheit bringt und dessen Andenken auch noch nach über 2000 Jahren so lebendig geblieben ist, wie am ersten Tag.

Text entnommen von
www.magisch-reisen.de

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Trostpflaster
200 g Zucker
2 Eiern
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250 g geriebene Mandeln
125 g geriebene, dunkle Schokolade
2 EL Mehl
etwas Zimt
1 TL Vanillezucker

Puderzucker
mit den
schaumig rühren.






nach und nach dazugeben.
Walnussgroße Kugeln formen. In
wälzen und mehrere Stunden auf einem mit Backpapier ausgelegtem Backblech trocknen lassen. Danach bei sehr niedriger Hitze ca. 20 Minuten backen, bis die Kugeln etwas aufspringen, aber trotzdem noch nicht ganz trocken sind.

   


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