14. Dezember

 
   
Tierische Weihnacht
Die bekanntesten Tiere beim Weihnachtsfest sind natürlich die Rentiere des Weihnachtsmannes, die die Schlitten ziehen. Es sind genau 8 Tiere, die heißen:
  • Dasher
  • Dancer
  • Prancer
  • Vixen
  • Comet
  • Cupid
  • Donder - manchmal wird Donder auch Donner gerufen.
  • Blitz
Das bekannteste Rentier allerdings fehlt in dieser Aufzählung, denn es wurde erst 1939 vom Autor Robert L. May hinzugefügt. Er schrieb den Bestseller 'Rudolph the red-nosed Reindeer'. In ihm wird ein kleines Rentier mit einer rotglühenden Nase von den Anderen ausgelacht. Doch der Weihnachtsmann erkennt den Wert dieser Nase: sie kann den Weg ausleuchten. Und deshalb bekommt Rudolph eine Sonderstellung und darf an erster Stelle den Schlitten anführen.

Der Erfolg der Geschichte war so groß, dass 10 Jahre später ein Lied über Rudolph geschrieben wurde. John Marks verfasste den Text und Gene Autry komponierte die Musik. 1964 wurde das bekannte Rentier sogar in einem Zeichentrickfilm zusammen mit dem Lied auf Zelluloid gebrannt.

Rentiere sind in vielen Gegenden im Norden der Erdhalbkugel beheimatet - in Nordeuropa, Nordasien und Nordamerika, wo sie Karibus heißen. Sie sind ausdauernd und legen in ihren großen Herden weite Entfernungen auf ihren Wanderungen zurück. Anders als sonst bei den Hirscharten üblich tragen weibliche und männliche Tiere ein Geweih, um sich in den schneereichen Gebieten durch den Schnee zum Futter durchwühlen zu können.
Und wo sind die anderen Tiere?
In der gängigen Vorstellung waren im Stall, in dem die Krippe stand, Esel und Ochse vertreten. Auch Maria reitet in unseren Köpfen auf einem Esel. Und dann waren dort noch die Schafhirten mit ihren Schafen. Denken auch Sie so?

Dann lesen Sie doch mal in der Weihnachtsgeschichte (Evangelium nach Lukas, Kapitel 2) nach, ob das wirklich stimmt. Sie werden überrascht sein!

Hier ist die Weihnachtsgeschichte:

Es begab sich aber zu der Zeit, dass ein Gebot von dem Kaiser Augustus ausging, dass alle Welt geschätzt würde. Und diese Schätzung war die allererste und geschah zur Zeit, da Quirinius Statthalter in Syrien war. Und jedermann ging, daß er sich schätzen ließe, ein jeder in seine Stadt.

Da machte sich auf auch Josef aus Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er aus dem Hause und Geschlechte Davids war, damit er sich schätzen ließe mit Maria, seinem vertrauten Weibe; die war schwanger. Und als sie dort waren, kam die Zeit, dass sie gebären sollte. Und sie gebar ihren ersten Sohn und wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Krippe, denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge.

Wo ist der Esel, auf dem Maria ritt?

Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Hürden, die hüteten des Nachts ihre Herde. Und der Engel des Herrn trat zu ihnen, und die Klarheit des Herrn leuchtete um sie; und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen: Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkündige euch große Freude, die allem Volk widerfahren wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in der Stadt Davids. Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in einer Krippe liegen.

Was haben die Hirten gehütet?

Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die lobten Gott und sprachen: Ehre sei Gott in der Höhe und Friede auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens.

Und als die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander: Lasst uns nun gehen nach Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist, die uns der Herr kundgetan hat. Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Josef, dazu das Kind in der Krippe liegen.

War der Stall ganz leer?

Als sie es aber gesehen hatten, breiteten sie das Wort aus, das zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich über das,was ihnen die Hirten gesagt hatten.

Maria aber behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.

Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten Gott für alles,was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war. Und als acht Tage um waren und man das Kind beschneiden mußte, gab man ihm den Namen Jesus, wie er genannt war von dem Engel, ehe er im Mutterleib empfangen war.

Rudolph als Süßigkeit für Kinder
Kleine Bretzeln
weiße Schokolade




blaue oder grüne Smarties

dunkle Schokolade

einen roten Smartie

2 ganze Mandeln


einige Bretzeln
auf ein Backpapier legen
im Wasserbad oder Mikrowelle schmelzen und in die beiden Bretzel-Löcher rechts und links oben gießen (Ein Klecks genügt)
als Augen in die weiße Schokolade setzen
schmelzen und in die untere Bretzelöffnung gießen. Dann
als Rudolphs Nase draufsetzen.
bilden die Ohren (mit weißer Schokolade ankleben). Zum Schluss
in kleine Stücke brechen und als Geweih auslegen und mit Schokolade festkleben. Das Ganze aushärten lassen und dann vorsichtig hochheben und aufessen.


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